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Grado

Grado

Eine der schönsten Lagunenstädte die ich kenne ist die kleine Stadt Grado. Sie ist mit dem Festland durch einen aufgeschütteten Damm erreichbar. In der Antike war sie komplett vom Festland getrennt und nur per Boot erreichbar gewesen. Damals führtenn die Seewege bis nach Aquileia. Das heute ca. 5 km landeinwärts liegt. Lange Sandstrände, alle gegen Süden ausgerichtet, viele Wege zum Spazieren und ein naheliegender Nationalpark bieten viel an Freizeitmöglichkeiten. Früher galt Grado als wichtiges Kurzenter: Die Voraussetztungen sind ideal: Der Tidewechsel sorgt für ein ideales mikrobiologisches Klima von Sand, Schlick und Wasser. Im Sommer kann das Meerwasser hier bis zu 28 Grad heiss werden.
In und um die Altstadt gibt es viele nette Strassencafes und einige sehr gute friulische Restaurants.
Auf dem Glockenturm der Kathedrale Santa Eufenia ist auf dessen Spitze der Engel "l'Angelo", der als Wahrzeichen der Insel gilt.

Am Samstag findet der Wochenmarkt in Grado statt.

Das fischreiche Gewässer mit Krabben, Krebsen, Venus, Mies- und Stabmuscheln, Meeräschen, Seezungen, Hummern, Aalen, Schollen und allen möglichen Goldbrassen ist eine Speisekammer für die Gradeser und Fischliebhaber.

Am Ortsrand von Grado, vor der letzten Brücke der Stadt, befindet sich das Ristorante La Darsena. Von Aussen unscheinbar, aber das Essen hier ist köstlich. Zumal bietet sich vom Restaurant ein atemberaubender Sonnenuntergang über der Lagune von Grado. Wir liessen es uns beim Degustations Essen gut gehen und wurden nicht enttäuscht.
Gianluca Patruno (der Chef) zeigte seine friulischen Delikatessen. Auch seine Muschel- und Fischkreationen waren sehr köstlich.

Grado by night

Ristorante La Darsena

Insel Barbana "Insel der Madonna"

Zwischen Grado und dem Festland eröffnet sich eine 8'800 Hektar grosse Lagune, die 1978 zum Feuchtbiotop von internationaem Wert ernannt wurde. Inmitten dieser Lagune befindet sich die kleine Insel Barbana. Die grüne Kuppel und der schneeweisse Kampanile der Wallfahrtskirche Santa Maria di Barbana sind weithin sichtbar. Der Überlieferung zufolge soll die Marienkirche um die 582 gebaut worden sein. Die Mariengedenkstätte soll zu Ehren einer Mutter-Gottes-Statue, die von einigen Seeleuten nach einem Unwetter gefunden wurde, errichtet worden sein. Jeweils am 01. Juli jeden Jahres findet ein grosses Ereignis statt. Eine Prozession mit Booten zieht auf die Insel, um ein der Mutter Gottes im Jahre 1237 geleistetes Gelübte einzulösen.
Heute wird dieses Wallfahrtszentrum von sieben Franziskanern betreut. Auf der Insel gibt es auch ein kleines Restaurant für Erfrischungen. Bootstour kostet € 5.50 pro Person

Insel Barbana

Fahrradausflug ins Naturschutzgebiet

Auch per Fahrrad lässt sich dieser hübsche Ort und seine Umgebung erkunden.
Westlich der Stadt beginnt das Naturschutzgebiet der Riserva Naturale della Valle Cavanata und weiter östlich an der Isonzo der Riserva Naturale Foce dell'Isonzo, beide mit einem Besucherzentrum.
Bei Motocicli Camuffo (Riva Scaramuzza) und bei Speedy Bike (Via Milano) gibts gute Fahrräder. Sogar Tandems.
Offen jeweils von 8.30 - 12.30 und von 15 - 17.30 Uhr
Die Preise varieren um die € 15.- pro Tag

Diverse Fahrradrouten