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Roussillon

Roussillon ist ein Bergdorf wie es im Bilderbuch steht. Klein, verträumt und mit hübschen Gaststätten zum verweilen. Dazu die farbenprächtige, ja geradezu bunt gruppierten Häuser um die kleine Kirche. Von hellgelb über Orange bis weinrot reicht die vielseitige Farbpalette.

Schon in der Steinzeit hat man Ockerpigmente zum Färben und Malen benutzt. In der Antike waren es dann die Römer, die den Ockerabbau um Roussillon forcierten. Die Ockerpigmente wurden nach Marseille transportiert und von dort aus in alle Teile der antiken Welt verschickt. Man verwendete die Farben zum Verzieren der römischen Häuser ( z.B. Pompeji) und als kosmetische Hilfsmittel ( z.B. Wangen- und Lippenrot).

Nach dem Mittelalter geriet der Ockerabbau in Vergessenheit. Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Ockerhandel wieder entdeckt. Die weltberühmten Felsbrüche von Roussillon beginnen unmittelbar am Rande des Dorfes.

Eine Wanderung kann ich sehr empfehlen, durch die faszinierende Ockerlandschaft mit ihren bizarren Felsformationen. Karmesinrote Wände, gelbe Steilhänge, violett schimmernden steinernen Schornsteine, davor das Grün der Kiefern und darüber ein blaßblauer Himmel - das sind die Farben Cézannes!

Das bröckelnde Ockergestein färbt intensiv ab, also keine hellen Schuhe tragen oder schöne Kleider! Verlaufen kann man sich in dem relativ kleinen Gebiet kaum, denn der schmale Pfad ist mit erläuternden Tafeln gekennzeichnet.

Ockerbrüche in Roussillon

Dorf Roussillon