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Geysire

Das isländische Wort "geysa" ("wirbeln", "strömen") ist namensgebend für ein Naturphänomen, das insgesamt nur in Gegenden vorkommt, in denen sich Grundwasser über Magmaschichten sammelt und in dieser Art einen so großen Druck aufbaut, dass unter bestimmten Bedingungen Dampf und heißes Wasser durch natürliche Kanäle an die Erdoberfläche ausströmt und/oder eruptiert. In Island gibt es 25 bis 30 Geysire, die jedoch nur gelegentlich ausbrechen. Die beiden "verlässlichsten" sind der Große Geysir (tägliche Eruptionen; Höhe der Fontänen derzeit 8 bis 10 Meter) und der Strokkur, der sogar im Abstand von wenigen Minuten aktiv ist.

Das bekannteste Heißquellengebiet liegt im Haukadalur im Südwesten des Landes. Vor allem der Große Geysir, Namensgeber aller Springquellen, ist berühmt. Wenige Meter neben dem Großen Geysir liegt der Geysir Strokkur (Butterfaß). Er ist noch aktiv. Im Abstand von 10 bis 20 Minuten bildet sich eine 20m hohe Fontäne. Interessant sind neben den Geysiren auch die vielen anderen heißen Quellen, die in unmittelbarer Umgebung liegen. Die Blesiquelle besteht aus zwei unmittelbar nebeneinanderliegenden Töpfen. Während das Wasser in einem der Quelltöpfe eine Temperatur von 100°C hat und klar ist, liegt die Temperatur im zweiten Quelltopf bei etwa 50°C. Das Wasser ist durch winzige Kieselsäurepartikel, die das Licht brechen, tiefblau gefärbt. Im heißen Wasser des anderen Topfes ist die Kieselsäure vollständig gelöst, das Licht wird nicht gebrochen und das Wasser erscheint klar